Das Projekt BAR

Bits against racism

„Bits against racism“ ist ein Projekt des Landesverbandes Berlin der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken, welches im Rahmen des Landesaktionsplan vom Bundesministerium finanziell unterstützt wird.
Das Projekt hat vielschichtige Ziele: Zum einen soll eine Internetplattform für Reinickendorfer entstehen, die sich neben allgemeinen Problemen mit Rechts, auch expliziert mit rechten Vorfällen in unserem Bezirk auseinandersetzen, und über diese aufklären soll. Ebenso arbeiten wir an einer CD, die auf akustische Weise informieren und ein hörbares Zeichen setzen soll. Neben dieser, eher indirekten Kontaktaufnahme mit den Menschen in unserem Bezirk , bieten wir auch direkte Interaktion an. Wir bieten Projektschultage und Workshops rund ums Thema „Rechts“ an und sprechen auf diese Weise direkt Schülerinnen und Schüler an. Desweiteren führten wir bereits eine Herbstfahrt durch, auf der wir uns intensiv mit rassistischen Vorurteilen, rechtsextremer Symbolik, und dementsprechenden Vorfällen in Berlin und Reinickendorf beschäftigen, sowie mit den deutschen Verbrechen gegen Juden und Andersdenkende in der NS-Zeit und während des Holocaustes auseinandersetzen.
Mit dem Projekt sollen Reinickendorfer Schülerinnen und Schüler für das Thema sensibilisiert, für Politik interessiert und zur Zivilcourage motiviert werden.

Bits against racism

Im September 2009 starten die Falken Berlin in Reinickendorf ein Projekt gegen Rechts und Rassismus. Was ursprünglich nur als Rahmen für eine Internetplattform und eine Schulhof CD gegen Nazis gedacht war, entwickelt sich schnell zu einem breiten Angebot für Reinickendorfer Schülerinnen und Schüler.

Die Projektschultage:
In Zusammenarbeit mit der Max-Beckmann-Oberschule werden mehrere Projektschultage und kleinere Workshops zu den entsprechenden Themen durchgeführt und in den Klassen und Kursen über rechtes Denken und Handeln, rassistische und menschenverachtende Vorurteile aufgeklärt. In den Klassen diskutieren wir über „Autonome Nationalisten“ bis hin zu der„Zionistischen Weltverschwörung“ viele Aktionsformen und Ideologien der rechten Szene von der Vergangenheit bis in die heutige Zeit.
Das Angebot wird von den Lehrkräften der Schule dankbar angenommen und entgegen unserer Befürchtungen wird uns ein großer Teil der vorhandenen Unterrichtszeit angeboten.
Die Schülerinnen und Schüler nehmen aktiv an der ungewohnt freiheitlichen Gestaltung ihrer Schulzeit teil und zeigen in sämtlichen Kursen großes Interesse. Die Projektschultage führten wir in den allermeisten Fällen ohne die Anwesenheit von Lehrern und Lehrerinnen durch, um die Atmosphäre nicht zu gefährden.
Das Interesse ist so groß, dass für die Herbstferien eine „Fahrt für Vielfalt und Toleranz“ geplant wird und einen größeren Raum für interessierte Schülerinnen und Schüler zu schaffen und gemeinsam an der Internetplattform zu basteln.